Sonntag, 18. August 2013

Wertstofftonnen-Pilotprojekt




FWG - Forderung:  Kleinere Wertstofftonnen bei Modellprojekt aufstellen!

Was ist der Hintergrund?

Im September wird ein Wertstofftonnen-Pilotprojekt in der Pfingstweide starten. Geplant ist aktuell mit Beginn des Projekts verbindlich jedem Haushalt eine große 240-Liter-Wertstofftonne (schwarz-graue Tonne mit gelben Deckel) vor die Tür zu stellen. Die Stadtverwaltung will darin zukünftig Kunststoffe (z.B. Plastikschlüsseln, Kinderspielzeug und Folien) sowie Metallteile (wie Bestecke, Kochtöpfe) separat einsammeln und dann gewinnbringend verkaufen. Dies könnte sich stabilisierend auf die Abfallgebühren auswirken.  
So weit, so gut!
Wie die FWG aber von ihren lokalen VertreterInnen und weiteren Bürgern des nördlichsten Stadtteils erfahren hat, gibt es in der Pfingstweide nicht wenige Einfamilienhäuser, in denen nur (noch) eine oder zwei Personen leben. Diese werden voraussichtlich nur maximal 120 Liter an Wertstofftonnen-Müll erzeugen, zumal ja Elektro-Kleingeräte (wie Föns oder Toaster) aus Kostengründen nicht mit eingesammelt werden. Darum hat die FWG die Verwaltung nun gebeten, zu prüfen, ob nicht auch kleinere 120-Liter-Tonnen eingesetzt werden können. Diese sind "kosten- und platzsparend", da ja auch nicht jeder Hausbesitzer im Stadtgebiet so einfach noch eine weitere große Tonne auf seinem Grundstück aufstellen kann.
Eine Entscheidung über die generelle, stadtweite Einführung des neuen Abfallbehälters will die Verwaltung auf jeden Fall bis Ende 2014 treffen, weil dann der Vertrag über die Sammlung der "Gelben Säcke" auslaufen wird. Bis dahin wird die FWG das Projekt konstruktiv-kritisch beobachten und sich -wie aktuell- natürlich ggf. für notwendige Korrekturen einsetzen.
   

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