FWG - Forderung: Kleinere
Wertstofftonnen bei Modellprojekt aufstellen!
Was ist der Hintergrund?
Im September wird ein Wertstofftonnen-Pilotprojekt in der
Pfingstweide starten. Geplant ist aktuell
mit Beginn des Projekts verbindlich jedem Haushalt eine
große 240-Liter-Wertstofftonne (schwarz-graue Tonne mit gelben Deckel) vor die Tür zu
stellen. Die Stadtverwaltung will darin zukünftig
Kunststoffe (z.B. Plastikschlüsseln,
Kinderspielzeug und Folien) sowie Metallteile (wie Bestecke, Kochtöpfe) separat
einsammeln und dann gewinnbringend verkaufen. Dies könnte sich stabilisierend auf die
Abfallgebühren auswirken.
So weit, so gut!
Wie die FWG aber von ihren lokalen VertreterInnen und weiteren
Bürgern des nördlichsten Stadtteils erfahren hat, gibt es in der Pfingstweide nicht wenige Einfamilienhäuser,
in denen nur (noch) eine oder zwei Personen leben. Diese werden voraussichtlich nur maximal
120 Liter an Wertstofftonnen-Müll erzeugen, zumal ja Elektro-Kleingeräte (wie Föns oder Toaster) aus Kostengründen nicht mit eingesammelt werden. Darum hat die FWG die Verwaltung nun gebeten, zu prüfen, ob nicht auch kleinere 120-Liter-Tonnen eingesetzt
werden können. Diese sind "kosten-
und platzsparend", da ja auch nicht jeder Hausbesitzer im Stadtgebiet so
einfach noch eine weitere große Tonne auf seinem Grundstück aufstellen kann.
Eine Entscheidung über die generelle, stadtweite Einführung
des neuen Abfallbehälters will die Verwaltung auf jeden Fall bis Ende 2014
treffen, weil dann der Vertrag über die Sammlung der "Gelben Säcke" auslaufen
wird. Bis dahin wird die FWG das Projekt konstruktiv-kritisch beobachten und sich
-wie aktuell- natürlich ggf. für notwendige Korrekturen einsetzen.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen