Sonntag, 11. August 2013

Bauprojekt Hagellochstraße


Hagellochstraße: Größeres städtebauliches Projekt in Friesenheim läuft !
Aus ehemaligen Lagerhallen an der Hagellochstraße werden bis zum Juni 2014 mehrere Reihenhäuser und Doppelhaushälften in massiver Bauweise entstehen. Bauträger ist die Hockenheimer Firma WS-Systembau GmbH, die den neuen Eigentümern sogar in Aussicht gestellt hat, dass sie unter bestimmten Voraussetzungen Landesfördergelder von bis zu 32.000 Euro aus dem Programm "Ersatzneubau" erhalten können.


Voraussetzung für den Erhalt der Fördermittel ist u. a. eine barrierefreie Ausstattung.
 


Weitere Infos (Preise und Übersichtspläne) erhalten Sie unter: http://www.ws-systembau.de/aktuelle_projekte.html

Presseartikel zum Bauprojekt: http://www.morgenweb.de/region/mannheimer-morgen/ludwigshafen/stadtebauliches-argernis-beseitigt-1.1110883


Samstag, 10. August 2013

Mangelhafte Grünpflege



Fällt es Ihnen auch negativ auf, wenn Sie mit dem Fahrrad oder Auto, z.B. entlang dem Ebert- oder Riedsaumpark, in Friesenheim fahren ? 
Unsere Stadt wird "grüner", weil die Stadtverwaltung an vielen Stellen die Pflege von Parks und kleineren Grünanlagen fast komplett eingestellt hat. Was sich zunächst - auf den ersten Blick - vielleicht noch positiv anhören sollte, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als katastrophal ! Zur Zeit wächst nach den ergiebigen Regenfällen der letzten Wochen nämlich vorallem das Unkraut, dass mit seinen Wurzeln den Untergrund zerstört. Damit kann im kommenden Winter mehr Wasser in die Ritzen eindringen, gefrieren und so den Stein sprengen - der Sanierungsaufwand und damit die Kosten steigen enorm an !
Die Sparvorgabe in Höhe von ca. 500.000 Euro seitens der Stadtverwaltung ist also eine "Milchmädchen-Rechnung", weil hinterher der Kostenaufwand für die Unterhaltung der Parks und Wege weiter steigen wird. Wir haben deshalb - als einzige politische Gruppierung - einen konkreten Sparvorschlag gemacht, um der städtischen Grünpflege dauerhaft mehr Geld zur Verfügung zu stellen. Wir sind für die ersatzlose Streichung der 150.000 Euro an städtischen Fördergeldern für die Bewerbung Mannheims zur europäischen Kulturhauptstadt.
Nachdem die Stadt Mannheim laut Presseberichten selbst ihr Büro, das eine entsprechende Bewerbung vorbereiten soll, von sechs auf drei Mitarbeiter halbiert hat, fordert die FWG-Stadtratsfraktion nun auch die Stadt Ludwigshafen auf Konsequenzen zu ziehen. Bis 2025 könnten so rund 1,8 Millionen Euro eingespart und woanders effizienter eingesetzt werden !!! Wir würden dieses Geld lieber in der städtischen Grünpflege sehen.
Das oben stehende Bild zeigt die Wappenwand der Friesenheimer Vereine, die als Ersatz für den früheren Wappenbaum am Bunker des Otto-Buckel-Platzes angebracht wurde. Die von den Vereinen gesponserten Wappen sind schon teilweise überwuchert und möglicherweise in Mitleidenschaft gezogen worden. Uns ärgert dies maßlos, weil damit auch eine Art Geringschätzung der Arbeit der Friesenheimer Vereine verbunden ist ! - Wie ist Ihre Meinung dazu ? Bald sind ja Wahlen.....



Ausbau Linie 10


Stadtbahn: Ausbau Linie 10 : "Never-Ending-Story?" - Wann geht es in Friesenheim endlich voran ?

Zur letzten Sitzung des Ortsbeirats Friesenheim hatten wir eine Anfrage nach den Prüfungsergebnissen bzgl. der möglichen Schleifenführung der Straßenbahnlinie ab Ruthenplatz bis BASF-Aweta gestellt. Weiterhin wollten wir wissen, wann die Arbeiten in der Hohenzollernstraße starten können, und ob die Finanzierung für das 22 Millionen Euro teure Nahverkehrsprojekt endlich steht. Immerhin 11 Millionen, also die Hälfte, soll nämlich vom Land Rheinland-Pfalz kommen. Die verbindliche Förderzusage der Landesregierung steht laut Antwort noch aus. 

Die tatsächliche Ursache dafür könnte aber Folgendes sein: 
Die Verwaltungsspitze hat dem Stadtrat (und damit auch dem Land RLP) noch immer keine verbindliche Prioritätenliste bzgl. aktueller Ludwigshafener Sanierungsprojekte vorgelegt, weil CDU und SPD - ohne echte Finanzierungsvorschläge - immer weiter neue Wünsche ( Stichwort: "Öffnung des Posttunnels") formulieren. Die maroden Gleise auf der 2,8 Kilometer langen Strecke zwischen Marienkirche und Alt-Friesenheim aber lassen eigentlich ein weiteres "Aussitzen der Probleme nach Oggersheimer Art" nicht länger zu. Irgendwann kommt der Punkt, wo Omnibusse zwangsläufig als "Schienenersatzverkehr" zum Einsatz kommen müssen - Oder ist dies am Ende sogar von den Verantwortlichen so gewollt ???
Wir sind gespannt, was die "große" Koalition in den kommenden Wochen noch zur Problemlösung beitragen wird - Bisher war dies allerdings nachweislich nicht viel gewesen. Schwarz-Rot ist eher Teil des Problems, nicht der Lösung!!!

Parkplatzbegrenzung Hohenzollern-Apotheke


Schon wieder ein kleiner Erfolg für die FWG Friesenheim !
Die Stadtverwaltung LU zeichnete -endlich- in der Hohenzollernstraße die lange geforderte Parkplatzbegrenzung vor der Hohenzollern-Apotheke ein !

Bereits in der Sitzung des Ortsbeirats Friesenheim vom 22.11.2011 hatten wir auf direkten Wunsch des Apothekers die Ausweisung eines Halte- und Parkverbotes vor dem Anwesen Hohenzollernstraße 60 beantragt. Danach passierte erst einmal nicht viel, da die Anfragen und Anträge der Ortsbeiratsfraktionen mehr als stiefmütterlich seitens der Stadtverwaltung behandelt werden ! Nach einer längeren Prüfung und erneuten Rückfrage hat die Stadt nun doch noch reagiert und wenigstens Markierungen auf der Fahrbahn eingezeichnet. Sofort erreichte uns die freudige Rückmeldung des Apothekers !!!  Ein weiteres Beispiel für die Bürgernähe der FWG, die auch kleinere Anliegen beherzt weiterverfolgt, bis eine Lösung oder ein Kompromis gefunden worden ist ! (siehe dazu auch Top 7 - OBR vom 22.11.2011)

Storchenparkplatz Klinikum


Erfolgreich hat sich die FWG Friesenheim dafür stark gemacht, dass der sog. "Storchenparkplatz", der speziell für schwangere Frauen reserviert ist, wieder direkt gegenüber dem Haupteingang des Klinikums in der Bremserstraße eingerichtet wird. Durch die Arbeiten zum Klinikumsneubau in der Bremserstr. 88 war der Parkplatz auf das unvorteilhafte, rückwärtige Klinikumsgelände verlegt worden. Nun aber ist - nach unserer Beschwerde im Ortsbeirat Friesenheim - der wichtige Parkplatz in die gut erreichbare Parkzone der ärztlichen Notfalldienstzentrale (Neubau) integriert worden. Eine gute Nachricht für alle werdenden Eltern - denn damit müssen sie sich keine Gedanken mehr über eine Parkplatzsuche im Notfall machen !

Freitag, 9. August 2013

Geschichte des Ebertparks


                                              Historische Ansicht "Turmrestaurant"

Wenn Sie sich dieses Bild des Eingangsbereichs zum Ebertpark aus den 20er Jahren anschauen - Was fällt Ihnen sofort auf ?

Richtig, die Spitze des Restaurants (Mitte) und das ehem. "Pfälzer Weinhaus" (rechts im Bild) existieren heute nicht mehr.

Als im Mai 1925 mit der "Süddeutschen Gartenbau-Ausstellung" (SÜGA) der neue "Ebertpark" auf einer wesentlich kleineren Grünfläche als heute eröffnet wurde, zierte die Spitze des Turmrestaurants eine Staue der römischen Blumengöttin "Flora". Leider ist bis heute unbekannt, warum die Statue bereits nach kurzer wieder abgebaut und gegen die heutige Spitze ausgetauscht wurde. 

Kennen Sie eigentlich die ganze Geschichte des Friesenheimer Hindenburg-/Ebertparks? 
 
Falls nicht, lesen Sie doch einfach weiter.....

Vorgeschichte
Auf dem Gelände des heutigen Ebertparks war früher einmal der Riedsaumpark. In diesem Park dominierten Schuttabladeplätze, Sumpf- und Schnakenlöcher und mit Schilf bewachsene Wassertümpel.
Ursprünglich hätte nach Plänen von Oberbürgermeister Weiß (1920) auf diesem Gelände ein Stadion entstehen sollen. „Inflationsschwierigkeiten“ ließen dieses Vorhaben scheitern.
Das Tiefbauamt schlug 1922 vor, die seit Jahren bestehenden „Wasserlöcher“ im Riedsaumpark zu beseitigen und die Fläche einzuebnen. Vor allem die Nähe des städtischen Krankenhauses sprach dafür, die Brutstätten einer regelmäßig auftretenden Schnakenplage endlich zu entfernen. Doch der Widerstand einiger Grundeigentümer brachte dieses Anliegen erneut zu Fall.
Ende 1924 bekam die Stadt das Angebot von dem pfälzischem Gartenbauverband, im folgenden Jahr eine süddeutsche Gartenbauausstellung auszurichten. Man hoffte alle finanziellen Mittel für dieses Projekt zu erhalten. Die Stadt nahm das Angebot an, und konnte somit auch die hohe Arbeitslosenzahl durch Notstandsarbeit senken. Außerdem sollte das Gelände zur Erholungsstätte für die Industriestadt werden. Bei dem Ideenwettbewerb des Gartenbauverbandes siegte am 23. Januar 1925 der Entwurf „Sternklar“ des Stuttgarter Gartenarchitekten C. W. Siegloch. Rund 700 Mann waren daraufhin in zusammen 85.000 Tagschichten mit der Einebnung des Areals beschäftigt. Es wurden Kanäle und Abzugsgräben angelegt und zur besseren Erschließung eine neue Straße – die heutige Ebertstraße – erbaut. Auch eine Straßenbahnlinie wurde eingerichtet. 
In nur 75 Tagen bis zur offiziellen Eröffnung der Ausstellung am 28. Mai 1925 gestaltete der Verband die gärtnerischen Anlagen, insbesondere das auch heute bestehende Gelände zwischen Eingang und Turmrestaurant mit dem Sternbecken. Es entstanden zwei große Ausstellungshallen (Holzbauten), das Turmrestaurant, mit einer an der Rückseite angebauten Freilichtbühne, ein Gartencafe und das mit Wandgemälden des Malers Willy Weber ausgestattete Pfälzer Weinhaus.
Mit der Gartenausstellung waren eine Landwirtschafts- und Gewerbemesse sowie eine Kunstausstellung und ein pfälzisches Turner- und Sängerfest verbunden. Diese Serie attraktiver Veranstaltungen fand vom 28. Mai 1925 bis Anfang Oktober statt.
Danach blieb der Stadt, der nach dem gerade verstorbenen Reichspräsidenten Ebert benannte Park als repräsentative Grünanlage, ein Gewinn für die graue Industriestadt. Die Gesamtkosten betrugen riesige 3,6 Mio. RMark für die Stadt.
In den folgenden Jahren wurde der Park nach Süden erweitert. Der Schwanenweiher entstand, ein Kindererholungsheim (!) wurde angelegt, und vor dem Haupteingang entstand bis 1929 die von der GAG errichtete Ebertsiedlung. Die große Halle im Park wurde Schauplatz zahlreicher Ausstellungen. 
Das Freigelände davor war ein beliebter Schauplatz für politische Kundgebungen. 1930 und 1936 sprach hier Adolf Hitler vor Tausenden von Menschen. Die Nationalsozialisten benannten die Anlage schließlich in „Hindenburg-Park“ um. Die Ebertstraße wurde zur Adolf-Hitler-Straße umgewidmet. 
Bis zu Kriegsbeginn wurde der Park um einen Tierpark und Sportplatz erweitert. Um 1935 plante man, den Park zum Zentrum einen großen „Grüngürtels“ von Oppau bis zum Rhein zu machen.
In den folgenden vier Jahren wurde die schöne Anlage von Bomben zerstört und die Ausstellungshalle brannte ab. Die übrigen Gebäude wurden schwer beschädigt. Eine Zeitlang waren es keine Blumen, sondern Kohlpflanzen, die dort für die Not leidende Bevölkerung angepflanzt wurden.
Erst später begann man mit der Wiederherstellung der gärtnerischen Anlagen. Seit 1950 lebte das Parkfest, das 1904 einst im Stadtpark am Rhein „geboren“ worden war, hier wieder auf und wird bis heute hier gefeiert. In den fünfziger und sechziger Jahren wurden hier Maikundgebungen des DGB, politische Demonstrationen und Freiluftveranstaltungen jeglicher Art abgehalten. Der Park lockte sehr viele Besucher an. Am Südende des Parks entstand ein großer Spielplatz.
Anfang der 60er Jahre verlor dann der Park an Attraktivität. Das Freizeitverhalten änderte sich durch das Fernsehen und die Massenmotorisierung. Auch wurde eine Reihe von Veranstaltungen in die seit 1965 bestehende Eberthalle verlegt.
Zum 50-jährigem Jubiläum wurde der Park noch um eine Kneipp-Anlage, einige Mammutbäume, einen Blinden- und dem Rosengarten erweitert. Seit 1970 suchten immer häufiger Zerstörungswütige die Anlage heim, und der Sturm im Jahr 1998 verursachte ebenfalls schwere Schäden.

Da der Park im Verlauf des 2.Weltkrieges wirklich übergroße Schäden erlitt, galt als er ein fast hoffnungsloses Erbe. Unzählige Bomben hatten fast alle Gebäude zerstört, das Erdreich zerwühlt, die Fruchtbarkeit des Bodens vermindert und viele wertvolle Parkbäume vernichtet oder beschädigt. Die Wiederherstellung des Parkes ging bis zu der Währungsreform nur sehr schleppend vorwärts.
Ab 1950 bis zum heutigen Tage sind die damals vorgesehenen Wiederaufbaupläne sukzessiv in die Tat umgesetzt worden.
Der Ebertpark ist heute immer noch eine architektonisch und gärtnerisch interessante Anlage, eine wirklich schöne „grüne Lunge“ unserer Stadt.

Wie geht es nun mit der so wichtigen Grünanlage weiter ?

Durch die immer knapper werdenden Gelder der Stadt ist die Instandhaltung und Pflege des Ebertparks dauerhaft gefährdet. Als gemeinnütziger Verein unterstützt der Förderkreis Ebertpark e.V. seit wenigen Jahren den grünen Stern Ludwigshafens durch ehrenamtlichen Einsatz, durch Patenschaften für Tiere, Pflanzen oder Objekte und durch Spenden. Damit der Park eine Zukunft hat, sind bereits 250 Bürgerinnen und Bürger dem Verein beigetreten.
Wenn Sie Interesse am Verein und dessen Ziele haben, empfehlen wir Ihnen einen Besuch des Internet-Angebots des Förderkreises unter: http://www.ebertpark.de/

Machen Sie bitte mit ! Es lohnt sich - wirklich !!!




Quelle(n):
http://www.whg-lu.de/whg_aktiv/texte/Sternlieb-6.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Ebertpark
eigene Recherchen/Postkarten-Archiv Fam.Ehlers

Mittwoch, 7. August 2013

Betreutes Wohnen am Klinikum



BETREUTES WOHNEN am KLINIKUM LUDWIGSHAFEN Hohenzollernstraße 56
 
Deutlich zu sehen ist der Baufortschritt beim Großprojekt an der Hohenzollernstraße. In den 3 Häusern mit insgesamt 52 Wohneinheiten sind laut Bauträger nur noch 6 Wohnungen für Eigennutzer oder Kapitalanleger frei. Die Kaufpreise sind nach unterschiedlichem Wohnungstyp gestaffelt. Ein PKW-Stellplatz kann für 4900€ auf Wunsch zusätzlich erworben werden.

Nähere Auskünfte erteilt Herr Arenth vom Friesenheimer Bauträger A+F Haus GmbH unter Tel. 0621 - 635 9000 oder per Mail an "arenth@a-fhaus.de"

Zur Projekt-Infoseite im Internet:
http://a-fhaus.de/de/hohenzollern.html